Aluminiumextrusion ist ein vielseitiges Metallbearbeitungsverfahren, bei dem erhitzte Aluminiumlegierungsblöcke durch Hochdruckverformung in komplexe Querschnittsprofile umgewandelt werden. Der Prozess beginnt mit dem Erhitzen der Aluminiumblöcke auf 400–500 °C, wodurch ihre Plastizität erhöht wird. Eine hydraulische Presse presst das erweichte Aluminium anschließend durch eine speziell entwickelte Matrize und formt es zu Profilen, die von einfachen Rohren bis hin zu komplexen Mehrkammerstrukturen reichen.
Dieses Verfahren bietet entscheidende Vorteile: Es ermöglicht eine hohe Materialausnutzung, die Herstellung leichter und dennoch langlebiger Komponenten und eine präzise Maßkontrolle. Gängige Anwendungsgebiete sind die Automobilindustrie (z. B. Fahrgestellrahmen, Kühlkörper), das Baugewerbe (Fensterrahmen, Vorhangfassaden) und die Luft- und Raumfahrt (Flugzeugstrukturteile). Im Gegensatz zum Gießen gewährleistet das Extrudieren durch die gleichmäßige Verformung gleichbleibende mechanische Eigenschaften über die gesamte Profillänge.
Zu den modernen Entwicklungen zählen die indirekte Extrusion, die Reibung reduziert und die Oberflächengüte verbessert, sowie Mehrkavitätenwerkzeuge für die gleichzeitige Produktion mehrerer Profile. Umweltvorteile wie die Recyclingfähigkeit und die energieeffiziente Produktion von Aluminium treiben seine Verbreitung weiter voran. Da die Industrie Wert auf Leichtbau und Nachhaltigkeit legt, bleibt die Aluminiumextrusion ein Eckpfeiler innovativer Fertigung.
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